Chancen, Perspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten für den Berufseinstieg von Jugendlichen aus türkischen Herkunftsfamilien

Blick ins Plenum

Das Regionale Übergangsmanagement traf sich am Samstag, 27. März zum Gespräch mit 35 Jugendlichen und der Türkisch Islamischen Gemeinde in Idstein.

 Der große Raum war voll besetzt. Türkische Jugendliche aus Idstein und Umgebung saßen gespannt auf den Stühlen. Es ging um Fragen zu ihren Berufswünschen, den beruflichen Weg, den sie einschlagen möchten. Anwesend waren Vertreterinnen und Vertreter des Regionalen Übergangsmanagements (RÜM), der Fachstelle Jugendberufshilfe, Kompetenzagentur, JobCenter, Agentur für Arbeit, Bildungsberatung, Berufliche Schulen Untertaunus und des Internationalen Bundes (Jugendmigrationsdienst).

Jugendliche im Gespräch mit Herrn Kaufmann (Bildungsberatung)

Das Regionale Übergangsmanagement, das als Koordinierungsstelle im Rheingau-Taunus-Kreis Angebote und Förderinstrumente für Jugendliche am Übergang Schule – Beruf zusammenführen und seinen Beitrag zu abgestimmtem Handeln beitragen möchte, hat gemeinsam mit dem Vorstand der Türkisch Islamischen Gemeinde zu der Veranstaltung eingeladen.

Es ist die erste Veranstaltung dieser Art und das Ergebnis einer Zusammenkunft zwischen Landrat Burkhard Albers und der Türkisch Islamischen Gemeinde in Idstein. Landrat Burkhard Albers betont: „Es ist wichtig zu zeigen, welche Chancen, Perspektiven und Unterstützungsmöglichkeiten für den beruflichen Einstieg vorhanden sind.“

Junge Frauen im Gespräch mit Frau Rüther (Fachstelle Jugendberufshilfe)
Ismail Arslan, Vorstandsvorsitzender der Türkisch Islamischen Gemeinde Idstein

 

Der Vorstandsvorsitzende der Türkisch Islamischen Gemeinde Idstein Ismail Arslan begrüßte die etwa rund 40 Mädchen und Jungen. Er freute sich über ihr zahlreiches Erscheinen. Ebenso haben sich interessierte Mitglieder der Gemeinde eingefunden. Die Projektleiterin des Regionalen Übergangsmanagements, Susanne Schneider, gab einführende Informationen zum Programmablauf, die anwesenden Vertreterinnen und Vertreter der beratenden Einrichtungen stellten sich vor.

 

„Eine konzentrierte, motivierte und sehr freundliche Atmosphäre kennzeichnete dieses Zusammentreffen“, berichtete Projektleiterin Susanne Schneider. Viele Fragen konnten an diesem Nachmittag beantwortet werden, weitere Gesprächstermine und Verabredungen wurden getroffen. Ein junger Mann äußerte sich wie folgt: „Es ist sehr schön, dass diese Informationsveranstaltung stattgefunden hat. Mir hat es geholfen. Ich habe vorher nicht von diesen vielfältigen Möglichkeiten gewusst, die weiterhelfen können.“

 

Herr Tronecker (Agentur für Arbeit)

Weitere Kooperationen zwischen RÜM und der Gemeinde sollen folgen. Um die Eltern der Jugendlichen zu informieren und einzubinden, ist eine gesonderte Veranstaltung ins Auge gefasst.

 In enger Abstimmung mit der Türkisch Islamischen Gemeinde in Bad Schwalbach ist für Freitag, den 7. Mai eine ähnlich gelagerte Veranstaltung geplant.

 Zum Regionalen Übergangsmanagement (RÜM):

Das Regionale Übergangsmanagement erschließt Bahnen und Wege für Jugendliche am Übergang Schule – Beruf, die erschwerte Zugangsvoraussetzungen zu bewältigen haben. Zahlreiche Partner unterstützen diese Arbeit. Neben den bereits oben erwähnten Einrichtungen engagieren sich Schulen, Kammern, Kreishandwerkerschaft, Betriebe, vhs Rheingau-Taunus, die Beschäftigungsgesellschaft GBW, ehrenamtlich Tätige und andere mehr für die Eingliederung von jungen Zuwanderer/-innen, für die Einbindung von Betrieben, für die Einbindung von Eltern, für abgestimmte Unterstützungsleistungen zur Berufsfindung und den Erwerb eines Schulabschlusses.

Für nähere Informationen steht Susanne Schneider (Tel.: 06124 - 510 - 665) und ihr Projektteam gerne zur Verfügung. Die Kontaktdaten finden sich unter www.ruem-rtk.de.