14. Ausbildungsmesse in den Rhein-Main-Hallen Wiesbaden am 16./17.06.2010

- Staatsminister Jürgen Banzer
Das Regionale Übergangsmanagement präsentierte sich in diesem Jahr an einem gemeinsamen Informationsstand mit den Kooperationspartnern JobCenter und Fachstelle Jugendberufshilfe. Seite an Seite mit der Industrie- und Handelskammer und in direkter Nachbarschaft zur Agentur für Arbeit war der RÜM-Stand zentral positioniert.
Die Begrüßung der Aussteller erfolgte durch die Veranstalter der Messe, IHK Wiesbaden, Handwerkskammer Wiesbaden, Kreishandwerkerschaft Wiesbaden-Rheingau-Taunus sowie Agentur für Arbeit Wiesbaden.
Mit geladenen Gästen aus Politik und Wirtschaft wurde die Messe offiziell eröffnet, dazu sprach zunächst der Präsident der IHK Wiesbaden, Dr. Gerd Eckelmann. Grußworte überbrachten der Hessische Minister für Arbeit, Familie und Gesundheit, Staatsminister Jürgen Banzer, der Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Wiesbaden, Dr. Helmut Georg Müller sowie der Landrat des Rheingau-Taunus-Kreises, Burkhard Albers.

- Landrat Burkhard Albers
Alle gemeinsam verband das Bestreben, alle Jugendlichen auf dem Weg ins Berufsleben mitzunehmen und jedmögliche Anstrengung zu unternehmen, dieses Ziel zu erreichen.
Landrat Albers führte aus, dass es sein Ziel ist, die Jugendarbeitslosigkeit auf Null zu senken. Um das Ziel zu erreichen, gebe es vielfältige Aktivitäten der RÜM-Projektgruppe, die sich auf den Übergang zwischen Schule und Beruf konzentriert. „Derzeit sind noch zu viele Jugendliche und junge Erwachsene mit Migrationshintergrund ohne Ausbildung“, so Albers. Deshalb sei es richtig, dass RÜM die ausländischen Jugendlichen in den türkisch-islamischen Gemeinden anspreche. „Dieser Ansatz war bei den ersten beiden Treffen sehr erfolgversprechend“, so Albers.

- Der Steinmetz.
Besonders an den Vormittagen erfolgte der große Run der jungen Besucherinnen und Besucher zu den über 70 Ausstellern, die insgesamt etwa 150 Ausbildungsberufe vorstellten.

- Informations- und Elektrotechnik
Viele Unternehmen haben die Jugendlichen in interessante Mitmachaktionen eingebunden, die gerne angenommen wurden. RÜM hatte bunte Fragekarten zu Beruf und Arbeit, zu Beratungsanlaufstellen u. a. vorbereitet, die in interessante Dialoge mit den Besucherinnen und Besuchern einmündeten.
Zahlreiche Handwerksberufe gaben im Eingangsfoyer praktische Einblicke in ihre Tätigkeitsfelder.

- Jugendliche erproben sich am Werkstoff Holz.

- Aus dem Friseurhandwerk.
Interessierte Eltern waren in diesem Jahr vermehrt auf der Ausbildungsmesse anzutreffen, eine größere Einbindung von Eltern wäre erstrebenswert.
Im nächsten Jahr wird RÜM wieder mit vor Ort sein. Das Konzept der gemeinsamen Präsentation mit Kooperationspartnern an einem Stand unterstreicht die Anspruchshaltung, dass Bildung Gemeinschaftssache ist.
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