Themenstellungen und Aufgaben
Die Koordinierungsstelle Übergang Schule – Beruf arbeitet mit den im Bildungsbereich aktiven und engagierten Einrichtungen, Behörden, Initiativen, Projekten, Bündnissen und Ehrenamtlich Tätigen zusammen, die Aufgaben, Engagement und Unterstützung für die Zielgruppe der Jugendlichen mit Förderbedarf erbringen und wahrnehmen.
Themenstellungen und Aufgaben der Koordinierungsstelle sind auf unterschiedlichen Aktionsebenen angesiedelt und finden mit Partnern und Akteuren auf mannigfache Weise in unterschiedlichen Zusammenhängen statt. Die nachstehend angeführten Informationen geben einen kurzen Überblick zu den Aufgaben, die die Koordinierungsstelle in 2009 angegangen ist und kontinuierlich weiterzuverfolgen als auch zu entwickeln sind.
Die Auftaktveranstaltung im Jahr 2009 bildete den Ausgangspunkt für die Einrichtung und Entwicklung von Themenzirkeln, die sich mit Fragen und Anliegen hinsichtlich der beruflichen Bildung für Jugendliche mit schlechteren Chancen am Übergang Schule – Beruf auseinandersetzen.
Die Arbeitsschwerpunkte in den Themenzirkeln haben sich an gemeldeten Bedarfen von Partnern und Akteuren orientiert und wie folgt herauskristallisiert:
· Gewinnung von Betrieben und Unternehmen
· Berufliche Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
· Einbindung von Eltern
· Gestaltung der Berufsfindung
· Unterstützungsstrukturen zum Erwerb eines Schulabschlusses
In den Themenzirkeln arbeiten Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Einrichtungen mit. Sie treffen sich in regelmäßigen Abständen und engagieren sich in der Erarbeitung und Umsetzung realisierbarer Lösungsansätze für formulierte Problematiken.
Weitere Unterstützung durch die Koordinierungsstelle erfahren Partner und Akteure im Feld der Beratung und Unterstützung bei der Suche nach Finanzierungsquellen für Angebote und Unterstützungsleistungen, die sie mit und für die Jugendlichen umsetzen möchten, dazu zählen beispielsweise Angebote an Schulen, Sprachförderungs- und Integrationsprojekte und ähnliches.
Einen wichtigen Beitrag für die Identifizierung von Themenstellungen und eine erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen den im Bildungsbereich Aktiven leisten neu gegründete oder bereits bestehende Gremien, in denen die Koordinierungsstelle als Mitglied fungiert oder die sie selbst einberuft.
Veranstaltungen der Koordinierungsstelle selbst ebenso wie die von Partnern und Akteuren in der Region bilden ein zusätzliches Aktionsfeld.
Projektbezogene Veranstaltungen auf überregionaler Ebene wie die des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, des Projektträgers im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt oder des Deutschen Jugendinstituts (wissenschaftliche Begleitung) gehören mit zu ihren Projektverpflichtungen.
Die Koordinierungsstelle zielt mit ihrem Engagement darauf ab, Strukturen für ein zusammenhängendes und aufeinander abgestimmtes Bildungsnetzwerk zu schaffen, das mit der Leitlinie „Kein/- Jugendliche/-r darf verloren gehen“ Perspektiven und gesicherte Zugangswege zur Eingliederung in die Berufs- und Arbeitswelt ermöglicht. Eine win-win-Situation entsteht für alle Beteiligten.





